Ich finde, dass man manchmal nur ein bischen kombinieren muss, um die echten, tieferliegenden Strukturen des zwischenmenschlichen-bzw zwischentierischen Lebens zu erfassen. Besonders im Frühling.
Diese, meine, geniale Kombinationsfähigkeit sei an folgendem Beispiel illustriert:
Diese Woche ist Knut ins Wasser gefallen und ward nicht mehr lebendig.
Knut, der Eisbär, war ein Held, ein überlebender, eine tragische, medienumrummelte Figur aus diesem zweiten Jahrtausend. Erst wollte ihn seine Mutter nicht, dann ist sein Ziehvater von ihm gegangen, und dann auch noch sein eigener, plötzlicher Tod.
Dann ist 4 Tage später Liz Taylor gestorben. Liz Taylor, diese Frau aller Frauen, eine Diva, unnahrbar, sinnlich und und sexy. Unvergessen ihre Liebe zu Richard Burton, diese Manifestation von schmachtender, wilder Leidenschaft.
Das macht doch stutzig, oder ? Also mich schon.
Ist es nicht so, dass Paare, die sich wünschen, auf ewig verbunden zu sein, immer wieder zueinander finden ?
Also Richard Burton ist schon lange tot. Schon mehr als 25 Jahre. Und wenn wir mal, nur so versuchsweise annähmen, es gäbe so etwas wie Reinkarnation, dann könnte sich doch Herr Burton schon hie und da herumgetrieben haben. Und , zuletzt... , ich weiß es ist vermessen, aber nichts ist unmöglich in diesem Universum, oder ? Na ja, zuletzt total in weißem Fell im Berliner Zoo reinkarniert als Knut. Möglich wärs. Mit all der Tragik und dem Medienrummel kannte er sich jedenfalls aus.
Und die liebe Liz hat gesagt, "jetzt reichts aber Richard, ich bin alt, ich folge Dir, wo auch immer Du jetzt hingehst".
Hach Liz, ich hätte so gerne eine Beweis für meine Theorie, ein Eisbärblid in Deinem Portemonnaie, einen Eisbärenpulli ( mit weiiitem Ausschnitt) in Deinem Kleiderschrank....
Was solls, es ist bloß eine blanke Märchenphantasie. Aber ich liebe die Idee von den beiden grade oben auf einer Wolke baumelnd, und ein bischen auf diesen verrückten Planeten runterlächelnd.