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Dienstag, 20. September 2011

Beim Staubsaugen zum Meer, oder andersherum ?

Ich war vor ein paar Tagen ein Glas Wein trinken mit meiner Freundin, nachdem wir den zauberhaften neuen Woddy Allen Film gesehen haben..( Midnight in Paris, ein Muß für alle Freunde der Verzauberung, für alle Schöngeister, für alle, die noch echte Märchen lieben !! ) Wir plaudern über unsere Faulheit, unseren Hang zum Nichtstun, und unser schlechtes Gewissen, dass wir dann doch subtil bei dem vielen Nichtstun haben. Sie jedenfalls hat auf jeden Fall an dem Abend den ersten Preis fürs Nichtszun bekommen, denn , das erzählt sie mir euphorisch, sie hat sich jetzt einen Staubsaugerroboter gekauft. Den stellt man ins Zimmer, macht die Türe zu, und dann saugt der das Zimmer blitzblank. Sie schwärmt davon, wie sie die Spülmaschine, die Waschmaschine und den Staubsaugerroboter gleichzeitig laufen lässt, und im Nebenzimmer dabei auf der Couch rumliegt, und nichts tut. Ha, und in meinem Kopf stellt sich sofort die offensichtliche Frage: Wie kann das Staubsaugerroboter in die Ecken kommen, zum saugen ? Wie macht er das ? Das geht doch gar nicht. Meine Freundin ist erschüttert, mit einem leicht verachtungsvollem Ton erklärt sie mir, dass saubere Ecken etwas seien, was in die Kategorie vernachlässigbar gehört. Ich hingegen,schweige für den Rest vom Glas Wein, nehme mir schnellstmöglich ein Taxi, und streichle, zu Hause angekommen sanft über meinen Staubsauger. Ich nehme mir vor, den nächsten Tag nichts zu tun, so ganz ohne schlechtes Gewissen, nur ein bischen Staubsaugen bis in die Ecken, ich Spießer, ich.








zu diesem Bild noch ein Song zum untersteichen.
" home " von den kings singers... ahhh, ok ich bin einfach unwiderruflich romantisch und kitschig und I love Männergesang.........

http://www.youtube.com/watch?v=gcDxRqygGIs    ( ja, und ich kann wirklich keine links einbetten....)

Mittwoch, 2. Februar 2011

writers-illustrators-block



Today I learned something. ( it is not new to me, but I love to avoid the subject)

It is not serving anyone to hide somewhere and avoid giving any output.

It is serving everyone to stand there and say :

May I introduce myself: This is me. And this is what I do.

And may be you like it and may be not. I live with it.

So this is me at this very point in time.

So lesson learned: get it out there. No matter how perfect or in the process or whatever it might be at this very point in time.


Was gibt es schöneres, als das, was man ist, und kann, zu zeigen ?

Und was gibt es schwierigeres ?

Es bietet die meiste Angriffsfläche, die Stimmchen kommen hochgeploppt und sagen:

"Ach lass doch ist doch unwichtig, Dein Beitrag zum globalen großen ganzen ist nichtig, und ausserdem ist es unausgereift, unausgegoren, und völlig daneben, und es interessiert ja hier gar keinen." na und so weiter.

Aber letztendlich hilft alles nix:

Es will geboren werden, es will raus aus dem Haus. Es will sich genau dem stellen, damit es sich in Relation zu irgendetwas erfahren kann.

Bei mir ist es ein Buch ein simples und einfaches Buch, dessen Umsetzung in die Realität ich mir seit geraumer Zeit vor mir hin und her schiebe. Weil ich ja keine Zeit habe, oder na ja der Inhalt noch nicht so klar ist, oder es so toll werden muss, dass ich meinen Ansprüchen von vornherein nicht genüge....oder oder oder.

Wat solls ? Ganz echt. Ich will nicht aus diesem Leben gehen, ohne dieses Buch gemacht zu haben. So einfach isses. Ich komm der Sache sowieso nicht aus. Also kann ich mich auch hinsetzen und es machen, und währenddessen den Stimmchen lauschen, die da so sympathisch auf mich eintexten. Sie zur Kenntnis nehem, und trotzdem weitermchen.

Have a great day, Karin